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Kosmetische oder medizinische Schutzmasken?

In Deutschland gilt seit 19.02.2021 eine verschärfte Maskenpflicht. Waren bis vor Kurzem noch die sogenannten kosmetischen Masken ausreichend, werden von den Virologen und der Regierung jetzt medizinische Schutzmasken empfohlen und oft sogar vorgeschrieben. Durch das Tragen von OP-Masken oder FFP2-Masken, werden vor allem die Mitbürger geschützt. Die Unterschiede sind gravierend.

Medizinische Schutzmasken sind Einwegmasken

Das Virus SARS-CoV-2 verbreitet sich über die Atemwege. Dadurch ist das Einatmen von Aerosolen, besonders in geschlossenen Räumen oder auch an hochfrequentierten Orten und Plätzen seit einiger Zeit nicht ungefährlich. Ohne medizinische Schutzmasken kann das Virus schneller verbreitet werden. Gingen die Experten vor einem Jahr noch davon aus, dass das Tragen selbst genähter “Alltagsmasken” ausreicht, hat man heute ganz andere Erkenntnisse. Diese Masken bieten so gut wie keinen Schutz gegen das Virus. Sie bilden schon nach kurzer Tragezeit einen perfekten Nährboden für Keime und Viren aller Art. Es ist daher doch ratsamer, besonders bei größeren Menschenaufkommen, sich für medizinische Schutzmasken zu entscheiden. Es handelt sich dabei um Einwegmasken, die nach dem Tragen entsorgt werden.

Eine OP-Maske muss einer Europanorm entsprechen

Die günstigste Variante zum Eigenschutz sind Operations-, OP- oder medizinische Gesichtsmasken. Medizinische Schutzmasken dieser Art wurden schon vor dem Ausbruch des Virus von Ärzten, Krankenschwestern und Arzthelferinnen getragen, wenn ein höheres Infektionsrisiko bestand. Auch Zahnärzte nutzen diese Art von Masken häufig. Die Schutzmasken bestehen aus einem einlagigen Vlies mit Falten. Durch die eingearbeiteten Falten passt sie sich besser der Gesichtsform an. Am oberen Rand ist bei vielen Modellen ein dünner Draht eingearbeitet, um die Passform um die Nase einzustellen. Auf der Verpackung dieser Masken muss sich ein CE Zeichen befinden. Die DIN EN 14683 muss ebenfalls vorhanden sein. Nur dann sind die OP-Masken auch für medizinische Zwecke zugelassen. Die Masken schützen Menschen in der Umgebung, wenn der Träger spricht, hustet oder niesen muss. Der Eigenschutz ist eher gering. Medizinische Schutzmasken dieser Art sind nur zum Einmalgebrauch geeignet und können über den Hausmüll entsorgt werden.

FFP2-Masken bieten einen besseren Schutz als OP-Masken

Wird über medizinische Schutzmasken gesprochen, meinen die meisten Menschen den Gebrauch von FFP2-Masken. Diese Vermutung ist aber nur teilweise richtig. Die Bezeichnung “FFP” bedeutet “Filtering Face Piece”. Hierzulande sind die Masken daher als partikelfiltrierende Halb- oder Feinstaubmasken im Umlauf. Sie schützen den Träger vor Aerosolen, Rauch und Feinstaub in der Umgebungsluft. Dies gilt allerdings auch nur, wenn medizinische Schutzmasken dieser Art dicht auf der Haut aufliegen. Bei Bartträgern ist dieser Schutz schon wieder nicht mehr gegeben. Die Schutzmasken sind wie ein Körbchen geformt und passen sich normalen Gesichtsformen durch den Gummizug an. Sie bestehen aus einem zweilagigen Vlies, das bei genormten und geprüften Masken bis zu 95 Prozent der Partikel aus der Atemluft filtern. Die Masken müssen CE-geprüft sein und der DIN EN 149 entsprechen. Medizinische Schutzmasken dieser Art, die mit einem Ventil ausgestattet sind, sollten nicht verwendet werden. Diese Masken Filtern nur die eingeatmete Luft. Beim Ausatmen wird die Luft nicht gefiltert. Es handelt sich ebenfalls um Einwegmasken. Masken mit den Bezeichnungen “KN95” oder “N95” sind mit Vorsicht zu genießen. Von diesen Modellen sind weltweit sehr viele Fälschungen auf dem Markt.