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Schutzbekleidung

Schutzbekleidung gegen Corona muss hochwertig und sicher sein. Dabei handelt es sich um Mund-Nasen-Masken, Handschuhe und Brillen. In den Intensivstationen und Krankenhäusern gelten natürlich andere Regeln und Vorschriften in Bezug auf die Schutzbekleidung als im öffentlichen oder privaten Bereich. In diesen Bereichen gehören auch Schutzanzüge, Visiere, Schuhe und spezielle Handschuhe dazu.

Mund-Nasen-Schutz – welche Möglichkeiten gibt es?

Hier wird prinzipiell zwischen Einweg- und Mehrwegmasken unterschieden. Ein wesentlicher Unterschied liegt in der Schutzwirkung sowie der Eignung. Soll die Maske den Träger oder die Umgebung bzw. beides schützen? Wogegen soll sie schützen? Darüber hinaus wird nach der Machart und dem Material verifiziert.

Einwegmasken dürfen nur einmal getragen werden, um Schutz zu bieten. Einfache Masken schützen die Umgebung vor Viren und Bakterien des Trägers (Alltag in Asien). Diese Masken werden auch in OP-Sälen verwendet. FFP-Masken dienen vor allem dem Profi-Einsatz. Dabei werden verschiedene Schutzklassen unterschieden. FFP1-Masken schützen vor allem vor Partikeln in der Luft. FFP2-Masken schützen auch gegen Mikroorganismen, wie zum Beispiel Viren und Bakterien. FFP3-Masken gehören der höchsten Schutzklasse an. Sie dienen dem Profi-Einsatz an direkter Front und schützen auch vor Giftstoffen, hochansteckenden Keimen und krebserregenden Stoffen. Stoffmasken müssen nach dem Gebrauch bei 90 Grad Celsius gewaschen werden.

OP-Masken sollen den Patienten vor möglicher Ansteckung durch das Personal schützen. Menschen, die frisch operiert sind oder eine Chemotherapie hinter sich haben, sind anfällig für Ansteckungen aller Art durch ihre Umgebung. OP-Masken sind in der Regel Einwegmasken, die sofort nach Gebrauch entsorgt werden.

Auf Intensivstationen, Corona-Stationen oder in hoch gefährdeten Labors wird zusätzlich zur Mund-Nasen-Maske noch ein Visier und eine Brille getragen.

Schutzbekleidung auf Risikostationen

Schutzhandschuhe richten sich ebenfalls nach dem Einsatzgebiet. Auch hier gibt es Einweg- und Mehrweghandschuhe. Medizinische Handschuhe sind im Regelfall Einweghandschuhe und dünn. Die Innenseite ist mit Talkum Puder versehen, um sie besser anziehen zu können. Sie bestehen aus Latex und können auch von Allergikern getragen werden. In der Pathologie (Gifte), in Laboren (Radioaktivität) und in hochinfektiösen Bereichen (Corona) werden spezielle, verstärkte und beschichtete Schutzhandschuhe getragen.

Schutzanzüge

Schutzanzüge, wie sie in vielen Fernsehfilmen gezeigt werden, gehören ebenfalls zur Schutzbekleidung. Sie sind in der Regel mit einer Art Helm ausgestattet, der ein Visier mit Sprech- und Hörfunktion besitzt, ausgestattet. Dabei wird zwischen Anzügen für den Innen- und Außenbereich unterschieden. Jene für den Innenbereich sind mit einer Möglichkeit zum Anschluss an eine externe Sauerstoffzufuhr ausgerüstet. Jene für den Außenbereich besitzen dafür eine kleine tragbare Einheit oder verfügen über eine spezielle Lüftungsanlage.

In welchen Bereichen wird Schutzbekleidung benötigt?

Das betrifft vor allem die Einsatzkräfte der Feuerwehr, Polizei, Rettung, Polizei, des Technischen Dienstes sowie Forstarbeiter, Labortechnikern und Mitarbeitern in Krankenhäusern, Pflegeheimen, etc. Je nach Einsatzgebiet sieht die Schutzbekleidung anders aus. OP-Masken und Schutzhandschuhe werden hierbei immer getragen. In Hochrisikobereichen sind Schutzstiefel ebenso wichtig wie ein Ganzkörperanzug. Auch der Boden kann stark kontaminiert sein. Helme schützen vor allem vor herabfallenden Dingen, kennzeichnen aber auch die jeweilige Einheit und den Status des Trägers (Rettung Japan). Die Schutzbekleidung erfüllt nur dann ihren Zweck, wenn sie für den speziellen Zweck ausgelegt ist und richtig getragen wird.